EINSATZ: Kellerbrand

Datum: 15. Februar 2020 
Alarmzeit: 20:08 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 37 Minuten 
Art: Brand 
Einsatzort: Dischingen 
Mannschaftsstärke: 18 
Fahrzeuge: MTW – Mannschaftstransportwagen, HLF 20 – Hilfeleistungs-Löschfahrzeug 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Dischingen-Ballmertshofen, Helfer vor Ort des DRK Dischingen, Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

In den Abendstunden wurden unsere Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand gerufen – die Bewohner des Hauses hatten den Notruf gewählt, da während des Abendessens die Rauchmelder des Gebäudes Alarm schlugen: Aus dem Keller drang starker Rauch und beißender Brandgeruch.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz erkundete den Kellerbereich des Hauses und konnte als Ursache der Rauchentwicklung die Heizungsanlage feststellen. In der Steuerungstechnik der mittels Holzpellets befeuerten Heizungsanlage hatte sich ein Schwelbrand entwickelt – dieser konnte rasch gelöscht werden. Parallel betreuten wir insgesamt drei Bewohner des Hauses bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, diese konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Zwei Patienten wurden durch den Rettungsdienst in eine Klinik transportiert, ein dritter Bewohner konnte nach Untersuchung in seine Wohnung zurückkehren.

Da sich der Rauch des Schwelbrandes im ganzen Gebäude ausgebreitet hatte belüfteten wir alle Räume nach Abschluss der Löschmaßnahmen. Die Heizungsanlage wurde durch einen Fachmann außer Betrieb genommen und auf versteckte Glutnester kontrolliert. Um ein erneutes Aufflammen in der komplexen Anlagentechnik sicher auszuschließen führten mehrere Einsatzkräfte im Verlauf der Nacht eine erneute Kontrolle des betroffenen Bereichs im Gebäude durch – hier mussten wir nicht nochmals tätig werden.

Die Ursache des Brandes ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Den beiden Verletzten wünschen wir gute und schnelle Genesung.

Nur dank der – in diesem Fall schon wieder – lebensrettenden Rauchmelder konnte ein größerer Schaden abgewendet werden. Denn schon im Stadium des Schwel- und Entstehungsbrandes hatten die Rauchmelder ausgelöst und die Bewohner auf den Brand aufmerksam gemacht. Ohne diese „lärmenden Lebensretter“ wäre der Schaden mit Sicherheit deutlich größer gewesen.

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